Norovirus heilen: Flüssigkeitszufuhr


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Die wichtigste Behandlung bei Nororvirus-Infektionen ist das Ersetzen des Flüssigkeitsverlustes.

Austrocknung durch Flüssigkeitsverlust ist nämlich die einzige bedrohliche Gefahr, die von einer Norovirus-Erkrankung ausgeht.

Trinken in kleinen Schlucken

In den allermeisten Fällen reicht es aus, viel Flüssigkeit zu trinken.

Weil die Verdauungsorgane durch die Krankheit sehr belastet sind, trinkt man am besten immer nur kleine Schlucke, davon aber umso öfter.

Ausser viel Flüssigkeit braucht man auch ausreichend Salz, also Kochsalz und andere Mineralsalze, weil man mit dem Durchfall und dem Erbrochenen auch viele Salze ausscheidet und verliert.

Welche Art von Flüssigkeit man trinkt, hängt einerseits von den persönlichen Vorlieben und andererseits von den eigenen Krankheitssymptomen ab.

Wasser

Wer will, kann einfach Wasser trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Dabei sollte man sich besser für ein stilles Wasser entscheiden als für Wasser mit Kohlensäure, denn die Kohlensäure reizt ein wenig den Magen.

Kamillentee

Kamillentee ist der am besten geeignete Kräutertee bei Magen-Darm-Erkrankungen.

Er lindert die Entzündung und wirkt entkrampfend.

Mehr über Kamillentee gegen Norovirus-Erkrankungen finden Sie unter Norovirus mit Heilpflanzen behandeln.

Schwarztee

Schwarztee wirkt durch seinen Gerbsäuregehalt gegen Durchfall.

Er ist also Flüssigkeit und Heilmittel in einem.

Ausserdem belebt er und hilft dadurch gegen die ausgeprägte Mattigkeit, die einen bei einer Norovirus-Erkrankung befällt.

Apfelsaft mit Schwarztee

Für Kinder ist Schwarztee wegen seiner aufputschenden Wirkund normalerweise nicht so gut geeignet.

Bei einer Magen-Darm-Grippe kann die belebende Wirkung jedoch durchaus erwünscht sein.

Um den Schwarztee zu verdünnen und geschmacklich kindgerechter zu machen, kann man Schwarztee halbe-halbe mit Apfelsaft verdünnen.

Der Apfelsaft wirkt zudem ein wenig durchfallmindernd.

Cola

Als Geheimtipp gegen Durchfall gilt Cola.

Sie soll mysteriöse Inhaltstoffe enthalten, die den Durchfall lindern oder gar stoppen können.

Ob das wirklich der Fall ist, ist jedoch nicht bewiesen.

Einleuchtend ist jedoch, dass Cola durch den Gehalt an Zucker und Koffein belebend und stärkend wirkt.

Dadurch kann sich die Befindlichkeit des Kranken spürbar bessern.

Bei ausgeprägtem Erbrechen sollte man jedoch keine Cola trinken, weil sie den Magen reizen kann.

Gemüsebrühe

Da man ausser Flüssigkeit auch Salz braucht, bietet es sich an, hin und wieder eine Gemüsebrühe zu trinken oder zu löffeln.

Mit einer Gemüsebrühe führt man sich nämlich nicht nur Flüssigkeit, sondern auch die dringend benötigten Mineralsalze zu.

Elektrolyt-Getränke

Für relativ schwere Fälle gibt es auch Getränke-Pulver mit Mineralsalzen, sogenannten Elektrolyten.

Dieses Pulver kann man in Wasser einrühren und erhält dadurch ein Elektrolyt-Getränk.

Ausser leicht salzig schmecken diese Getränke meistens auch ein wenig süss und säuerlich, um ein wenig zu stärken und den Geschmack zu verbessern.

Pulver für Elektrolyt-Getränke erhält man in Apotheken.

Tropf-Infusion im Krankenhaus

Wenn ausreichend Trinken nicht möglich ist oder die gesamte Flüssigkeit sofort wieder ausgeschieden wird, sei es durch Erbrechen oder Durchfall, dann ist es nötig, die Flüssigkeit am Verdauungstrakt vorbei zu verabreichen.

Dazu braucht man einen Tropf, durch den eine Infusion direkt in die Vene fliesst.

Solch eine Infusion wird meist im Krankenhaus verabreicht, manchmal aber auch ambulant in der Arztpraxis.

Mehr über die ärztliche Behandlung in schweren Fällen unter: Norovirus-Erkrankung mit Schulmedizin behandeln.

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