Norovirus heilen: Lebensweise


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Wenn man unter einer akuten Norovirus-Infektion leidet, sollte man sein Leben in diesen Tagen darauf anpassen, damit die Erkrankung schnell wieder ausheilt und möglichst wenig andere angesteckt werden.

Bei normalem Verlauf kann man eine Norovirus-Erkrankung zuhause auskurieren.

Wenn die Krankheit jedoch sehr schwer verläuft, beispielsweise mit unstillbarem Erbrechen oder extremem Durchfall, sollte man unbedingt einen Arzt hinzuziehen oder ein Krankenhaus aufsuchen. Dies gilt vor allem für Kleinkinder und Senioren, weil sie eher zur gefährlichen Austrocknung neigen.

Bettruhe bei starkem Krankheitsgefühl

Wenn man sich sehr krank und matt fühlt, sollte man sich ins Bett legen und ausruhen.

Durchfall und Erbrechen sind starke Kräftezehrer und meistens fühlt man sich dadurch sehr schlapp.

Ausreichend Ruhe ermöglicht dem Körper auch, all seine Kräfte in die Abwehr der Viren zu stecken und sich anschliessend möglichst schnell zu regenerieren.

Wenn die Krankheit dann allmählich nachlässt, sollte man sich möglichst noch ein paar Tage viel Ruhe gönnen, um wieder Kraft zu tanken für die Anforderungen des Alltags.

Wenig Kontakt zu Anderen

Um wenig andere Menschen anzustecken, sollte man während der Erkrankung und noch einige Tage anschliessend so wenig Kontakt wie möglich zu anderen Menschen haben.

Jeder zwischenmenschliche Kontakt birgt ein gewisses Ansteckungsrisiko.

Besonders gefährlich ist es, wenn man sich ins Gedränge stürzt, öffentliche Toiletten aufsucht, viele Hände schüttelt, Familienfeste besucht oder sich um viele Schutzbefohlene kümmert.

Vor allem wenn man einem Pflegeberuf nachgeht oder Kindergärtnerin ist, sollte man während und nach der Norovirus-Erkrankung zuhause bleiben und nicht zur Arbeit gehen. Die Gefahr, dass man Schutzbefohlene ansteckt, ist sehr gross und Kleinkinder, alte und kranke Menschen verkraften den Norovirus viel schlechter als gesunde Erwachsene.

Besonders intensive Hygiene

Während und nach einer Norovirus-Erkrankung sollte man sich besonders um eine sorgfältige Hygiene bemühen.

Sonst besteht die Gefahr, dass man seine ganze Familie ansteckt.

Um sich vorstellen zu können, wie man in puncto Hygiene vorgehen muss, sollte man sich bewusst machen, dass man bei jedem Stuhlgang und bei jedem Erbrechen Millionen von Krankheitserregern ausscheidet.

Sogar der feine Tropfennebel, der beim Erbrechen in der Luft versprüht wird, ist voller Viren. Der Nebel legt sich als feiner Film auf alle Flächen rund um den Ort des Erbrechens.

Flächen-Desinfektion

Toiletten und eventuelle Brech-Schüsseln sollten also nicht nur nach jedem Gebrauch gut gespült werden, sondern am besten desinfiziert man sie auch.

Zur Flächendesinfektion eignen sich Mittel, die Natriumhypochlorid enthalten.

Das ist beispielsweise Danklorix (verdünnt) oder verschiedene Schimmelentferner zum Sprühen.

Normale Flächendesinfektions-Mittel reichen nicht aus, um den Virus zu zerstören, weil ihre Wirkstoffe nicht schädlich für Noroviren sind.

Händewaschen

Sehr wichtig ist auch das regelmässige Händewaschen.

Die Hände sollten nach jedem Toilettengang und vor jeder Mahlzeit gründlich gewaschen werden.

Wenn die Haut der Hände dadurch trocken wird, kann man eine Handcreme benutzen.

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