Norovirus-Infektion mit Schulmedizin behandeln


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Die Schulmedizin hat kein Medikament zur Hand, mit dem die Norovirus-Infektion direkt bekämpft werden kann.

Antibiotika wirken bekanntlich nicht gegen Viren und gegen den Norovirus gibt es bisher auch kein Virostatikum (Anti-Viren-Mittel).

Also bleiben der Schulmedizin, ebenso wie der Naturheilkunde, nur die ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Linderung der Symptome.

Reichlich Trinken wird schon auf einer extra Seite beschrieben; hier gehen wir genauer auf die speziellen Möglichkeiten der Medizin ein.

Intravenöse Flüssigkeitszufuhr per Tropf-Infusion

In besonders schweren Fällen von Norovirus-Erkrankung, bei denen eine Austrocknung droht oder gar schon besteht, muss die lebensrettende Flüssigkeit per Infusion verabreicht werden.

Die Flüssigkeit gelangt dadurch direkt ins Blut und muss nicht erst den erkrankten Verdauungskanal passieren.

Bei starkem, ständigem Erbrechen kann es passieren, dass jeder Schluck, den man trinkt, wieder erbrochen wird.

Bei schweren Durchfällen wird die Flüssigkeit nicht mehr durch die Darmwände in den Körper aufgenommen, sondern direkt wieder ausgeschieden.

Bei grosser Schwäche kann es zudem vorkommen, dass der Kranke gar nicht genug trinken kann, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Babies, Kleinkinder und alte Menschen sind durch solch schwere Verlaufsformen besonders gefährdet.

Im Krankenhaus oder in einem Ruheraum einer Arztpraxis wird dann ein venöser Zugang gelegt und eine Tropf-Infusion angeschlossen.

Über den Tropf fliesst die Flüssigkeit direkt in den Blutkreislauf und kann die dürstenden Zellen schnellstmöglich versorgen.

Die Infusions-Lösung enthält meistens nur die nötigen Salze, um dem isotonischen Salzgehalt der Körperflüssigkeiten zu entsprechen. Ausserdem ist meistens Glukose in der Flüssigkeit enthalten, die den geschwächten Körper ein wenig nährt und kräftigt.

Anti-Brechmittel (Antiemetikum)

Die Medizin verfügt über einige Mittel, die gegen Übelkeit helfen und Erbrechen weitgehend verhindern.

Bei sehr starkem und andauerndem Erbrechen wird der Arzt möglicherweise solch ein Mittel verabreichen.

Da die Norovirus-Erkrankung von selbst nur wenige Tage andauert, muss auch das Anti-Brechmittel nur kurzzeitig eingesetzt werden.

Anti-Durchfallmittel - Kohletabletten

Mittel, die Durchfall stoppen sind auch den meisten Laien bekannt.

Am häufigsten werden Kohletabletten eingesetzt.

Die feinporige Kohle saugt die überschüssige Flüssigkeit im Darm auf und lindert die Reizung der Darmwände.

Dadurch lässt der Durchfall nach und das Befinden wird verbessert.

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